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Mindestens 60 Tote nach Protesten im Sudan

Khartum. Beim gewaltsamen Vorgehen der Armee gegen die Protestbewegung sind im Sudan nach Angaben von Ärzten seit Montag mindestens 60 Menschen getötet worden. Das teilte das Zentralkomitee sudanesischer Ärzte, das der Protestbewegung nahesteht, am Mittwoch mit. Gleichzeitig hieß es vom militärischen Übergangsrat, man sei ohne Vorbedingungen bereit zu Verhandlungen mit anderen Gruppen. Das sagte Abdel Fattah Burhan in einer Fernsehansprache am Mittwoch. Am Dienstag hatte der Rat Vereinbarungen mit der Protestbewegung aufgekündigt und erklärt, binnen neun Monaten Wahlen anzusetzen. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2019, Seite 2, Ausland

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