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Putin legt im Streit um russische Pässe nach

Moskau. Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Kreis der Berechtigten aus der Ukrai­ne für einen russischen Pass noch einmal per Dekret erweitert, wie der Kreml am Mittwoch auf seiner Internetseite mitteilte. Demnach können künftig etwa ukrainische Staatsbürger und deren Kinder sowie Staatenlose, die von der Krim stammen, aber vor dem Beitritt der Halbinsel zur russischen Föderation 2014 weggezogen sind, leichter eingebürgert werden. Profitieren sollen den Kreml zufolge auch Flüchtlinge und ihre Kinder, Ehepartner und Eltern, die sich legal in Russland aufhalten und vorher in den »Volksrepubliken« in der Ostukraine gelebt haben. Bereits in der vergangenen Woche hatte es Putin per Dekret ukrainischen Bürgern in Teilen von Lugansk und Donezk erleichtert, russische Pässe zu bekommen. Nach eigenen Angaben sind seit 2014 bereits über 350.000 Ukrainer eingebürgert worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2019, Seite 6, Ausland

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