-
03.04.2019
- → Inland
Ostdeutsche und Migranten abgehängt
Hannover. Ostdeutsche und Migranten sind einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge seltener in Spitzenpositionen vertreten. Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Dienstag unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung. Für diese Bevölkerungsgruppen bestünde eine »erhebliche Chancenlücke« mit Blick etwa auf das Einkommen. In »Elitepositionen« seien beide klar »unterrepräsentiert«. Laut Bericht verweisen die Forscher unter anderem auf eine Befragung von rund 7.200 Menschen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!