-
29.03.2019
- → Inland
Krebserkrankung: Bayer muss entschädigen
San Francisco. Das im vergangenen Jahr von Bayer übernommene US-Unternehmen Monsanto muss fast 81 Millionen Dollar (knapp 72 Millionen Euro) an einen an Krebs erkrankten Kläger zahlen, der jahrelang ein glyphosathaltiges Mittel verwendete. Die Jury eines Gerichts in San Francisco befand am Mittwoch, Monsanto habe nicht genügend vor den Risiken des Einsatzes des Unkrautvernichtungsmittels »Roundup« gewarnt. Gegen Monsanto sind Tausende Klagen von Krebskranken bei US-Gerichten anhängig. Seit Abschluss der 63 Milliarden Dollar schweren Monsanto-Übernahme im vergangenen Juni hat Bayer bereits mehr als 45 Prozent an Börsenwert verloren. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
