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Streik in Bethlehem nach tödlichen Schüssen

Tel Aviv. Im von Israel besetzten Westjordanland sind Palästinenser aus Protest gegen Tötungen durch die israelische Armee am Donnerstag in den Streik getreten. Geschäfte, Banken und Schulen blieben in den Städten Bethlehem, Nablus und Salfit geschlossen. Am Abend zuvor hatte ein israelischer Soldat am Rande Bethlehems einen Palästinenser erschossen. Eine Armeesprecherin sagte, der Soldat habe auf Steinwürfe reagiert. Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtete hingegen, der Mann sei erschossen worden, als er einem durch Schüsse Verletzten helfen wollte. Der Gouverneur der Stadt sprach von einer »Hinrichtung« des jungen Palästinensers. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2019, Seite 6, Ausland

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