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Kein besserer Schutz für Prostituierte

Berlin. Die Gesetze zur besseren sozialen Absicherung von Prostituierten haben einem Medienbericht zufolge bisher kaum etwas gebracht. Wie die Welt am Montag unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion berichtete, waren im Jahr 2018 bundesweit lediglich 76 Prostituierte bei den Sozialversicherungen gemeldet. Insgesamt geht die Regierung demnach davon aus, dass rund 200.000 Frauen in Deutschland als Prostituierte arbeiten. Mit dem seit 2002 geltenden Prostitutionsgesetz wollte das Kabinett unter anderem erreichen, Prostituierte sozial und rechtlich besserzustellen. Sexarbeiterinnen und -arbeiter können sich seitdem kranken-, renten- und gegen Arbeitslosigkeit versichern. Diese Ziele wurden verfehlt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2019, Seite 5, Inland

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