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Treffen in Moskau

Kabul kritisiert Afghanistan-Gespräche

Kabul. Die afghanische Regierung hat ein Treffen von Vertretern der Taliban mit afghanischen Politikern in Moskau kritisiert. Die Gespräche in Abwesenheit der Regierung seien »Zeitverschwendung« und würden den Taliban lediglich weitere Legitimität verschaffen, schrieb der zweite Vizepräsident Sarwar Danisch am Dienstag abend auf Twitter. Präsident Aschraf Ghani sagte dem TV-Sender Tolonews, es könnten Hunderte solcher Treffen stattfinden. Solange aber seine Regierung nicht zustimme, sei jede Übereinkunft nur eine auf Papier.

Der Delegationsleiter der rund 40 für die Gespräche angereisten Politiker, Expräsident Hamid Karsai, sagte am Dienstag abend, man verstehe, dass die Regierung Teil dieser Verhandlungen sein müsse. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2019, Seite 7, Ausland

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