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DDR-Vermögen geht an BRD
Lausanne. In einem Rechtsstreit um verschollene DDR-Vermögen hat das Schweizer Bundesgericht zugunsten Deutschlands entschieden. Die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), früher Treuhandanstalt Berlin, hatte die Schweizer Bank Julius Bär auf mehr als 100 Millionen Franken (fast 88 Millionen Euro) plus Zinsen verklagt. Diese Gelder sollen Mitglieder der einstigen DDR-Staatspartei SED kurz nach der »Wende« 1990 beiseite geschafft haben. Das Bundesgericht in Lausanne entschied, Verantwortliche der Bank hätten »elementare Sorgfaltspflichten verletzt«. (dpa/jW)
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