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28.01.2019
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Tauziehen um Abfindung für Exkonzernchef
Paris. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hat vor übertriebenen Zahlungen an den inhaftierten früheren Chef des Autobauers Renault, Carlos Ghosn, gewarnt. Der Staat werde »äußerst aufmerksam« sein, sagte Le Maire dem Radiosender France Inter. »Keiner würde verstehen, wenn die Abfindung von Carlos Ghosn exorbitant wäre.«
Der wegen Untreue beim japanischen Partner Nissan festgenommene Manager war vorige Woche als Renault-Chef zurückgetreten. Die Festlegung der Abfindung steht noch aus. Die Gewerkschaft CGT schätzte die Summe auf 25 bis 28 Millionen Euro zusätzlich zur jährlichen Rente von 800.000 Euro. (Reuters/jW)
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