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Ärzte fordern mehr Geld für Hausbesuche

Berlin. Die Kassenärzte dringen auf eine deutlich höhere Vergütung für Hausbesuche. Die würden ansonsten »perspektivisch nicht mehr stattfinden können«, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der dpa laut deren Meldung vom Montag.

Hausbesuche würden derzeit mit etwa 23 Euro vergütet, erläuterte der KBV-Chef. Für Verhandlungen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen hatte die KBV bereits eine Anhebung auf 30 Euro pro Hausbesuch ins Spiel gebracht.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Hausbesuche deutlich gesunken. Gab es 2009 noch 30,3 Millionen Hausarztvisiten bei Patienten und 2010 rund 27 Millionen, waren es 2016 nur 25,2 Millionen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung von Juni 2018 auf eine parlamentarische Anfrage hervor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2019, Seite 5, Inland

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