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Demonstrationen zum Nakba-Gedenktag

Berlin/Hamburg. Bundesweit haben Menschen am Sonnabend mit Demonstrationen an die Nakba, die »Katastrophe« genannte Vertreibung der Palästinenser im Zuge der israelischen Staatsgründung vor 78 Jahren, erinnert. In Berlin ging die Polizei gegen die nach dpa-Angaben rund 2.000 Teilnehmer in Kreuzberg mit Pfefferspray vor, nachdem Einsatzkräfte aus dem Demozug heraus angegriffen worden sein sollen. 15 Menschen seien vorläufig festgenommen worden. Parolen wie »Deutsche Waffen, deutsches Geld – morden auf der ganzen Welt« seien gerufen worden. Auf Plakaten war zu lesen: »Deutschland ist mitschuldig am Völkermord in Gaza« sowie »Schluss mit dem Besatzungsterror«. In Hamburg nahmen laut NDR rund 1.100 Menschen an einer Nakba-Gedenkdemonstration teil, die von den Landungsbrücken bis zur Moorweide führte. Dort befindet sich ein palästinasolidarisches Protestcamp. Auch in München war eine Demonstration für Sonnabend angekündigt. Teilnehmerzahlen lagen bis jW-Redaktionsschluss nicht vor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2026, Seite 4, Inland

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