Zum Inhalt der Seite

Ein schönes Stück

Ein Brief vom 17. März 1794, in dem sich Friedrich Schiller über seine ehemalige Schule in Stuttgart sowie über die dortige Kulturszene äußert, soll bei einer Benefizauktion Ende November mindestens 15.000 Euro einbringen. Profitieren würden von einem hohen Zuschlagspreis die Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und die Stiftung »Sauti Kuu« (Starke Stimmen) von Auma Obama, der Schwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama. Helmuth Mojen vom Deutschen Literaturarchiv in Schillers Geburtsstadt Marbach bei Stuttgart sprach von einem »schönen Stück«, das da unter den Hammer komme. Marbach werde im Rahmen seiner Möglichkeiten mitbieten. Der Brief galt 50 Jahre lang als verschollen. Offenbar habe ihn ein Privatsammler in den 50er Jahren bei einer Auktion ersteigert und in einen Tresor gelegt, berichtet Auktionator Ferdinand Eppli. »Eine ältere Dame« habe die Handschrift nach dem Tod ihres Mannes vorbeigebracht. »Sie wusste offenbar selbst nicht, was sie da hatte.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2018, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!