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IS-Täter in Deutschland von Jesidin erkannt

Karlsruhe. Eine von der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) verschleppte und versklavte junge Jesidin aus dem Irak ist nach ihrer Flucht nach eigenen Worten in Deutschland einem Dschihadisten wiederbegegnet, der sie gekauft und monatelang missbraucht habe. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, sie befasse sich mit dem Fall, habe den Mann aber bisher nicht sicher identifiziert. Mit ihrer Mutter und ihrem Bruder war die heute 19jährige Jesidin 2015 nach Deutschland geflohen und lebte in einer Unterkunft in Schwäbisch Gmünd. Am 21. Februar dieses Jahres traf sie nach eigener Schilderung den Täter wieder. Aus Angst vor ihm ist sie in den Irak zurückgekehrt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2018, Seite 4, Inland

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