Zum Inhalt der Seite

AfD: Zwerg befürwortet Waffengewalt

Dresden. Erneut hat ein AfD-Politiker den Einsatz von Schusswaffen gegen Migranten an der Grenze der BRD gefordert. Jan Zwerg, Generalsekretär des sächsischen Landesverbandes, sagte: »Nun sickern die Asylbegehrer über das sozialistisch regierte Spanien ein. Für Deutschland kann das nur heißen: Grenzen dicht und in letzter Konsequenz auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.« Er nannte die Menschen »Invasoren«. Zwerg bezog sich auf die mehr als 600 Geflüchteten, die am Donnerstag die Grenzzäune der spanischen Exklave Ceuta in Marokko überwunden hatten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!