-
26.07.2018
- → Ausland
Asyl für Turgut Kaya in Griechenland
Athen. Der in griechischer Auslieferungshaft gefangene türkische Kommunist Turgut Kaya hat am Dienstag seinen 55 Tage andauernden Hungerstreik beendet. Zuvor hatte die griechische Emigrationsbehörde seinem Asylantrag stattgegeben und der Justizminister seine Freilassung am kommenden Montag zugesagt. Kaya, der in der Türkei wegen seiner politischen Aktivitäten bereits jahrelang inhaftiert war, wurde nach seiner Flucht nach Griechenland im April aufgrund eines über Interpol verbreiteten türkischen Haftbefehls festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Führungskader der maoistischen TKP/ML zu sein. Kaya war gegen seine Auslieferung in den Hungerstreik getreten.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
