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Kassels Steinsäule

Im Streit um den Verbleib des Documenta-Kunstwerks Obelisk in Kassel deutet sich ein Kompromiss an. Der Künstler Olu Oguibe habe einem Umzug der Steinsäule vor das geplante Documenta-Institut zugestimmt, erklärte die Stadtverwaltung am Freitag. Bisher hatte der Nigerianer auf dem Verbleib des Werks in der Innenstadt bestanden. Für den Ankauf der Arbeit zum Thema Flucht waren bei einer Spendensammlung nur 126.000 Euro statt 600.000 Euro zusammengekommen. Oguibe hatte sich dennoch bereit erklärt, den Obelisken Kassel zu überlassen, aber auf dem bisherigen Standort Königsplatz beharrt. Den will die Stadt für andere Werke freihalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2018, Seite 10, Feuilleton

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