Zum Inhalt der Seite
Kunst

»Trompetender Putto«

Der Wiener Jugendstilmaler Gustav Klimt (1862–1918) soll der Urheber eines Engelsgemäldes sein, das 2012 in einer Garage in Österreich entdeckt wurde. Das behaupten Wissenschaftler um einen hannoverschen Chemiker nach diversen Analysen und der Restauration des Werkes. Ihre Ergebnisse stellten sie am Mittwoch in Hannover vor, wo das kreisrunde Bild »Trompetender Putto« im Sprengel-Museum aus Anlass von Klimts 100. Todestag zu sehen ist. Die Forscher waren vom Besitzer des Bildes mit ihrer Arbeit beauftragt worden. Klimt-Experten bezweifeln aber nach wie vor, dass das Gemälde von diesem stammt. Der Direktor des Museums der Künste in Leipzig, Alfred Weidinger, vertritt die These, der Entwurf des Bildes stamme von Carl Rahl. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2018, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!