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Briten bestrafen Händler wegen Libor

London. Die britische Finanzaufsicht FCA hat einen ehemaligen Händler der Deutschen Bank wegen Zinsmanipulationen zu einer Strafe von 180.000 Pfund (rund 200.000 Euro) verpflichtet und ein Berufsverbot erlassen. Der Händler sei an der Manipulation des Referenzzinses Libor beteiligt gewesen, sagte der zuständige FCA-Direktor Mark Steward am Montag.

Nach Erkenntnissen von Regulierern hatten sich einzelne Händler bei wichtigen Referenzzinsen abgesprochen, um Handelsgewinne einzustreichen. Die Deutsche Bank hatte 2015 eine Strafe von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar gezahlt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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