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Athen: Parlament prüft Praktiken von Novartis

Athen. Nach Vorwürfen einer mutmaßlichen Begünstigung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis soll das Parlament in Athen Korruptionsvorwürfe gegen zehn griechische Politiker untersuchen. Dafür stimmten die Abgeordneten nach einer mehrstündigen Debatte am frühen Donnerstag morgen, wie der öffentlich-rechtliche Sender Elliniki Radiofonia Tileorasi berichtete. Zeugen werfen dem Pharmakonzern vor, zahlreiche Menschen bestochen zu haben, um die Preise für seine Medikamente in die Höhe zu treiben und durch die zügige Genehmigung eigener Produkte den Markt zu beherrschen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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