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Asien

Myanmar zerstört Rohingya-Dörfer

Yangon. Das Militär in Myanmar hat nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten Dutzende weitere Dörfer der muslimischen Rohingya-Minderheit, aus denen die Bewohner im vergangenen Jahr geflüchtet oder vertrieben worden waren, dem Erdboden gleichgemacht. Auf Satellitenbildern sei zu sehen, dass mindestens 55 Ortschaften betroffen seien, erklärte die US-Organisation Human Rights Watch am Freitag. Seit August vergangenen Jahres seien mehr als 360 Dörfer teilweise oder völlig niedergerissen worden. Mehr als 650.000 Rohingya sind aus dem überwiegend buddhistischen Myanmar nach Bangladesch geflohen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2018, Seite 7, Ausland

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