-
26.01.2018
- → Inland
Schwarzfahrer begeht Suizid in JVA
Berlin. Im Haftkrankenhaus Berlin-Plötzensee hat sich ein Insasse das Leben genommen. Der Mann, der im Dezember in das Krankenhaus gekommen war, sei am Dienstag morgen tot aufgefunden worden, berichtete der Tagesspiegel am Mittwoch abend online. Der Mann musste demnach eine Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen wegen des »Erschleichens von Leistungen« verbüßen, da er eine Geldstrafe für wiederholtes Schwarzfahren nicht bezahlt hatte. Mitte Februar wäre er freigekommen. Angaben zum Grund seines Krankenhausaufenthalts und zur Todesursache machte die Justizverwaltung unter Berufung auf Datenschutzgründe nicht. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!