Zum Inhalt der Seite

IS-Unterstützer zu Haftstrafe verurteilt

Berlin. Das für Staatsschutzfragen zuständige Kammergericht Berlin hat einen Unterstützer der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Algerier Fa ys sal M. B. sei nach Überzeugung des Gerichts an der Schleusung eines IS-Unterstützers beteiligt gewesen, teilte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mit. Der 32jährige war im September 2015 an einer Whatsapp-Chatgruppe beteiligt, in der die Einreise eines Unterstützers in das syrische IS-Kampfgebiet organisiert wurde. Er hatte den Kontakt zum IS hergestellt. Ob der IS-Unterstützer tatsächlich zu der Miliz gelangte, ist unklar. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!