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Wohnungen mutmaßlicher Spione Irans durchsucht

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag in verschiedenen Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume zehn mutmaßlicher iranischer Agenten durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht »geheimdienstlicher Agententätigkeit«, sagte ein Sprecher der obersten Anklagebehörde in Karlsruhe. Festnahmen habe es nicht geben. Die Beschuldigten sollen im Auftrag »einer dem Iran zuzurechnenden geheimdienstlichen Einheit« Institutionen und Personen in Deutschland ausgespäht haben. Laut Focus, der zuerst berichtet hatte, handle es sich um Mitglieder einer Spezialeinheit der iranischen »Revolutionsgarden«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2018, Seite 2, Inland

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