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08.01.2018
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Rotfuchs
Mit der Januar-Ausgabe der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten« schließt der 20. Jahrgang der Monatszeitschrift ab. Sie entsteht auf ehrenamtlicher Basis, Druck und Vertrieb werden durch Spenden finanziert. Redaktion und Vorstand des Rotfuchs-Fördervereins heben im Editorial hervor, dass deren Leserschaft bei einer Auflage von etwa 11.000 Exemplaren nach Zehntausenden zählt und politisch bunt gemischt ist. Der 2016 verstorbene Gründer und langjährige Chefredakteur Klaus Steiniger beschrieb sie vor zehn Jahren so: »Sie besteht vor allem aus der Sache treugebliebenen Anhängern der Linkspartei, jetzt Parteilosen, Genossen der DKP und der KPD, in Gewerkschaften, Frauen- und Jugendverbänden Aktiven, früheren Mitgliedern aller DDR-Blockparteien, linken Christen und Sozialdemokraten auf der Linie Oskar Lafontaines.«
Das Heft enthält u. a. ein Interview mit Stanislaw Retins kij (KP der »Donezker Volksrepublik«) sowie Beiträge von Horst Schneider zu »Die SPD als Opposition?«, von Jürgen Bönig über Otto Carl Meissner, den Verleger des »Kapital«, sowie von Reiner Zilkenat über das Ende der Antihitlerkoalition 1947.(jW)
Rotfuchs, Nr. 240, Dezember 2017, 36 Seiten, kostenlos, Spende erbeten. Bezug: Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, Tel.: 0 30/53 02 76 64, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net
Sozialismus
In der Zeitschrift Sozialismus schreiben Andrej Hunko, Alexander Ulrich und René Jokisch über das (kaum existente) soziale Engagement der Europäischen Union. Der »Brexit« und die Vorstöße des französischen Präsidenten Emmanuel Macron werden grundsätzlich erörtert sowie die politische Lage in Italien. Weitere Beiträge gibt es über die Rolle Chinas in der Weltpolitik nach dem 19. Parteitag der Kommunistischen Partei und der durch US-Präsident Donald Trump bewirkten Eskalation im Nahen Osten. Sehr lesenswert ist ein Nachruf auf den am 26. November verstorbenen Stamokap-Theoretiker Paul Boccara. (jW)
Sozialismus, Heft 1/2018, 70 S., 7,00 Euro. Bezug: SOST e. V. (Red. Sozialismus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail: abo@sozialismus.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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