-
04.01.2018
- → Ausland
Netanjahu will bis zu 40.000 Flüchtlinge abschieben
Tel Aviv. Israel will bis zu 40.000 afrikanische Flüchtlinge zur Ausreise bewegen oder ansonsten abschieben. Einen entsprechenden Plan hat das Kabinett am Mittwoch in Jerusalem abgesegnet, bestätigte das Innenministerium. Vor allem die aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge werden als illegale Einwanderer betrachtet, ihre Asylanträge nur in seltenen Fällen gebilligt. Seit Montag fordert die Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde »Eindringlinge« aus den beiden Ländern zur freiwilligen Ausreise innerhalb von drei Monaten auf. Wer bis Ende März das Land verlasse, erhalte umgerechnet rund 2.900 Euro, schreibt die Behörde auf ihrer Internetseite. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
