Zum Inhalt der Seite

Afghane erhält Visum für Rückkehr in BRD

Islamabad/Kabul. Der abgeschobene afghanische Flüchtling, der wegen eines Verfahrensfehlers in die BRD zurückgeholt werden muss, hat sein deutsches Visum bekommen. Haschmatullah F. hatte am Mittwoch seinen zweiten Termin in der Visastelle der deutschen Botschaft im pakistanischen Islamabad. Die Botschaft im afghanischen Kabul ist seit dem Bombenanschlag Ende Mai geschlossen. F. sagte gegenüber dpa, das Visum sei für drei Monate gültig. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte im Sommer seine Abschiebung erlaubt, obwohl bei einem Gericht ein Eilantrag dagegen anhängig war. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2017, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!