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EU-Kommission denkt über Agrarreform nach

Brüssel. Vor dem Hintergrund zahlreicher Pleiten von bäuerlichen Betrieben in den vergangenen Jahren denkt die EU-Kommission über eine Reform der Agrarförderung nach. Die Mitgliedsstaaten sollen bei der Verteilung der Zuwendungen künftig mehr Spielraum haben, wie Agrarkommissar Phil Hogan am Mittwoch sagte. Gemeinsame Ziele der Landwirtschaftspolitik sollten weiterhin auf EU-Ebene definiert werden, etwa Ressourceneffizienz und Umweltschutz. Die Staaten sollten aber mehr Entscheidungsfreiraum haben, wie und wo sie EU-Gelder einsetzen wollen.

Die Agrarförderung ist der größte Posten im EU-Haushalt. Rund 58 Milliarden Euro, etwa 40 Prozent des Budgets, fließen pro Jahr in die Landwirtschaft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2017, Seite 2, Inland

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