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Behördenchef: Glyphosat nicht krebserregend

Berlin. Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Andreas Hensel, wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Mitarbeiter hätten bei der Bewertung des Unkrautvernichters Glyphosat Informationen der Anbieter abgeschrieben. »Der Plagiatsvorwurf ist erfunden und haltlos«, sagte Hensel dem Tagesspiegel (Montagausgabe). In der Wissenschaft sei die Sache »glasklar: Glyphosat ist nicht krebserregend«. Das BfR könne »doch nicht einen Stoff für gesundheitlich problematisch erklären, der in Wirklichkeit unbedenklich ist, nur, weil das bestimmten Kreisen in den Kram passt«, sagte Hensel weiter. Kritiker verweisen hingegen meist auf einen Bericht der zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörenden Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Sie hatte im März 2015 erklärt, dass Glyphosat »wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen« sei. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2017, Seite 5, Inland

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