-
21.11.2017
- → Ausland
USA weiten Krieg in Afghanistan aus
Kabul. Die US-Luftwaffe hat in der Nacht zu Montag in Afghanistan Bomben auf mehrere Ziele abgeworfen. Der Oberbefehlshabers der NATO- und der US-Streitkräfte im Land, General John Nicholson, teilte auf einer Pressekonferenz am Montag nachmittag (Ortszeit) mit, dass es sich um Drogenfabriken gehandelt haben soll. Bei dem gemeinsamen Einsatz mit afghanischen Streitkräften in der südafghanischen Provinz Helmand habe man es auf die finanziellen Ressourcen der aufständischen Taliban abgesehen. Ein Sprecher der Taliban, Kari Jusuf Ahmadi, wies Nicholsons Angaben zurück. Es gebe in den Gegenden keine Drogenproduktion. Die USA wollten nur verbergen, dass sie Zivilisten angegriffen hätten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!