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Myanmar: Tillerson gegen Sanktionen

Rangun. Trotz der Repressionen gegen Muslime in Myanmar sieht US-Außenminister Rex Tillerson keine Grundlage für umfassende Wirtschaftssanktionen gegen das südostasiatische Land. Bei einem Besuch in der Hauptstadt Naypyidaw deutete Tillerson am Mittwoch aber an, die USA würden Sanktionen gegen einzelne Verantwortliche erwägen. Die Vereinten Nationen sprechen wegen der Flucht von mehr als 600.000 Muslimen ins Nachbarland Bangladesch längst von »ethnischer Säuberung«. Die USA benutzen diesen Begriff bislang aber nicht. Tillerson sagte, die US-Regierung prüfe noch, ob die Wortwahl angemessen sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2017, Seite 6, Ausland

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