Zum Inhalt der Seite

Angriff auf IB- und AfD-Haus in Halle

Halle. Bis zu 30 Vermummte sollen in der Nacht zum Mittwoch ein von Mitgliedern der offen rassistischen »Identitären Bewegung« (IB) bewohntes Haus in Halle an der Saale angegriffen haben. Das Gebäude, in dem sich auch das Büro eines AfD-Landtagsabgeordneten, sei mit Steinen beworfen worden, teilte die Polizei mit. An der Haustür sei eine Stinkbombe plaziert, drei Autos an der Straße beschädigt worden, erklärte die Polizei. Zudem hätten mehrere Müllcontainer gebrannt. Die vermummten Täter seien nach wenigen Minuten unerkannt entkommen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2017, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!