-
04.10.2017
- → Inland
Bei Amazon wird weiter gekämpft
Berlin. Nachdem beim Onlineversandhändler Amazon bereits in der vergangenen Woche erneut für eine Anerkennung des Tarifvertrages des Einzel- und Versandhandels gestreikt worden war, rief die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft die Beschäftigten für Montag wieder auf, in den Ausstand zu treten. Wie Verdi mitteilte waren an diesem Tag die Versandzentren in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz vom Arbeitskampf betroffen. Das Unternehmen verweigert nach wie vor jegliche Verhandlungen. Seit dem Frühjahr 2013 kommt es deshalb immer wieder zu Arbeitsniederlegungen. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
