-
29.08.2017
- → Feuilleton
Hooper gestorben
Der US-Regisseur Tobe Hooper ist am Samstag im Alter von 74 Jahren in Los Angeles gestorben. Er prägte mit »Poltergeist« und dem Kettensägenschocker »Texas Chainsaw Massacre« den Horrorfilm. Letzterer hieß in Deutschland »Blutgericht in Texas« und handelt von einer Gruppe junger Menschen, die einer Familie von Kannibalen ausgeliefert ist. Als der Film 1975 bei den Filmfestspielen in Cannes lief, wurde Hooper als »Faschist« beschimpft. In Frankreich konnte er erst 1982 in den Kinos laufen – während im selben Jahr in der BRD die Videofassung indiziert wurde. Der Film hat laut Schätzungen der Internet Movie Database nur rund 300.000 Dollar gekostet, spielte aber allein in den USA mehr als 30 Millionen Dollar ein, weshalb sich Hooper lange mit seinen Darstellern stritt, denen er kaum Honorar Geld gezahlt hatte. Der Trailer warb mit dem Spruch: »Who will survive, and what will be left of them?« (»Wer wird überleben, und was wird von ihnen übrig sein?«) (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!