Zum Inhalt der Seite
Kolumbien

Festnahmen nach Anschlag in Bogotá

Bogotá. Eine Woche nach dem Bombenanschlag auf ein Einkaufszentrum in Kolumbien sind acht Verdächtige festgenommen worden. Nach Angaben des kolumbianischen Verteidigungsministeriums gehören die Verdächtigen zu der seit 2016 operierenden Gruppe »Revolutionäre Volksbewegung« (MRP), der in der Vergangenheit mehrere kleine Anschläge in Bogotá zugeordnet worden waren. Sie seien durch Aufnahmen von Überwachungskameras identifiziert worden. Bei dem Anschlag waren drei Frauen getötet und neun Menschen verletzt worden. Linke Gruppen hatten das Attentat einhellig verurteilt. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!