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15.06.2017
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Julius Trump
Eine Shakespeare-Inszenierung, in der Julius Cäsar Ähnlichkeiten mit US-Präsident Donald Trump aufweist und am Ende des Stücks wie immer ermordet wird, sorgt für Wirbel in New York. Das Public Theater stellte sich am Montag entschieden hinter die Produktion, nachdem die Fluglinie Delta Airlines und die Bank of America ihre finanzielle Unterstützung für das Stück zurückgezogen haben. Man erkenne an, dass die Aufführung hitzige Diskussionen ausgelöst habe, doch genau das sei das Ziel »unseres staatsbürgerlich-engagierten Theaters«, hieß es in einer Erklärung. Das Stück befürworte in keiner Weise Gewalt. Der römische Imperator trägt in dem Stück eine rote Krawatte und eine ähnlich blonde Tolle wie Trump. Das Theater führt diesen »Julius Cäsar« im Rahmen der diesjährigen »Shakespeare in the Park«-Reihe im New Yorker Central Park auf. (dpa/jW)
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