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Atommüll

Castortransport ­schippert auf dem Neckar

Obrigheim. Gegen den Widerstand von Atomkraftgegnern hat das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit den Transport von 15 Castorbehältern mit radioaktivem Müll auf dem Neckar erlaubt. Die Beförderung von insgesamt 342 Brennelementen vom stillgelegten AKW Obrigheim zum Zwischenlager Neckarwestheim sei genehmigt, teilte die Behörde in Berlin am Dienstag mit. Die EnBW Kernkraft GmbH will nach eigenen Angaben noch in dieser Woche mit der Beladung der ersten drei Behälter beginnen. Atomkraftgegner protestieren gegen die geplante Beförderung auf dem Neckar. »Ein gekentertes Schiff kann nicht einfach so geborgen werden. Ein Unfall betrifft viele Kilometer Wasser und Tausende Menschen«, hatte etwa die Landesvorsitzende des Umweltverbandes BUND, Brigitte Dahlbender, gesagt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat hingegen keine Bedenken gegen den Transport auf dem Wasser. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2017, Seite 5, Inland

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