Literatur
Truman-Show
Ein Jahr nach dem Tod der Schriftstellerin Harper Lee erscheint in dieser Woche ein Buch, in dem sie ihren Kindheitsfreund Truman Capote charakterisiert. »Sein notorisches Lügen lief etwa so ab«, schrieb Lee 2006 an den befreundeten Historiker Wayne Flynt, »wenn Du ihn gefragt hättest, ob er schon wisse, dass John F. Kennedy erschossen wurde, hätte er (Capote) geantwortet: ›Ja, und ich saß am Steuer des Autos, in dem es geschah.‹« Der Bruch zwischen Lee und Capote kam laut Flynt mit seiner Eifersucht auf den Erfolg ihres Romans »Wer die Nachtigall stört« (1960) über den Rassismus im Süden der USA. (dpa/jW)
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