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Was Eastwood vorhat

Clint Eastwood, der ungeachtet seiner politischen Sympathien für Donald Trump mit seinen 86 Jahren für manche der letzte Autorenfilmer Hollywoods ist, will als nächstes die Geschichte einer erfolgreich abgewehrten Terrorattacke in einem französischen TGV verfilmen – auf Grundlage des Buchs »The 15:17 to Paris«. Dabei geht es um einen Vorfall im August 2015 an Bord eines Hochgeschwindigkeitszuges auf dem Weg von Amsterdam nach Paris, bei dem es drei US-amerikanischen Freunden gelang, einen schwerbewaffneten Angreifer zu überwältigen, als dieser auf die Passagiere des Zuges schießen wollte. Zuletzt hat Eastwood mit dem Drama »Sully« die wahre Geschichte eines Piloten erzählt, dem 2009 auf dem New Yorker Hudson River eine spektakuläre Notwasserung gelungen war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2017, Seite 10, Feuilleton

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