Zum Inhalt der Seite

Türkei: HDP-Chef im Hungerstreik

Istanbul. Mehr als vier Monate nach seiner Verhaftung tritt der Chef der linken und prokurdischen Oppositionspartei HDP, Selahattin Demirtas, aus Solidarität mit seinen Mitgefangenen in den Hungerstreik. Ab Freitag verweigerten er und der ebenfalls im Gefängnis der westtürkischen Stadt Edirne einsitzende HDP-Abgeordnete Abdullah Zeydan die Aufnahme von Essen, heißt es in einer am Donnerstag von der HDP veröffentlichten Erklärung. Der Protest richte sich gegen »ungesetzliche« und »unmenschliche« Praktiken, denen die anderen Häftlinge ausgesetzt seien, und dagegen, dass der Gefängnisdirektor jedes Gespräch verweigere. So werde nichts unternommen, um den »seit Tagen« im Hungerstreik befindlichen Häftlingen entgegenzukommen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!