Zum Inhalt der Seite

Viele Tote nach Anschlägen in Damaskus

Damaskus. Durch zwei Anschläge in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Dienstag zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete von mindestens 25 Toten und Dutzenden Verletzten infolge eines Selbstmordattentats im Justizpalast der Stadt. Ein Täter hatte sich dort in die Luft gesprengt. Die Regierungsgegnern nahestehende »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« sprach von mindestens 39 Todesopfern. »Wir hörten eine schwere Explosion, die Scheiben klirrten«, berichtete eine Anwohnerin der dpa nach der Detonation im Justizpalast. »Dann sahen wir schwarzen Rauch.« Dutzende Krankenwagen seien im Einsatz gewesen. Ein zweiter Angreifer sprengte sich später in einem Restaurant in die Luft. Laut der »Beobachtungsstelle« habe es auch hier mehrere Tote gegeben. Zunächst war unklar, wer für die Taten verantwortlich ist. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!