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UNO: Mehr zivile Opfer in Afghanistan

Kabul. Mit rund 11.500 Toten und Verletzten hat die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 3.498 Zivilisten seien getötet und 7.920 verletzt worden, was einem Anstieg um drei Prozent im Vergleich zu 2015 entspreche, teilten die Vereinten Nationen am Montag mit. Darunter seien auch immer mehr Kinder. Unter anderem hat sich die Opferzahl durch Angriffe der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht. Insgesamt gingen 61 Prozent der zivilen Opfer den UN zufolge auf Gruppen wie die dschihadistischen Taliban und den IS zurück. Für 20 Prozent der Opfer seien afghanische Sicherheitskräfte verantwortlich. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2017, Seite 1, Inland

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