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Welts Nachlass

Wolfgang Welt hatte das, was jeder Rockjournalist zuverlässig haben muss, wenn er wahrgenommen werden will: 25 Prozent Kennerschaft, 25 Prozent Leidenschaft und mindestens 60 Prozent Scheißhausfliegenfrechheit«, schrieb Frank Schäfer in dieser Zeitung in seinem Nachruf auf den im Juni verstorbenen Bochumer Schriftsteller, dessen radikal-subjektive Texte ebendeshalb oft großartig waren. Nun hat das Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut erklärt, den Nachlass von Wolfgang Welt zu übernehmen. Dieser enthält Briefe, hand- und maschinenschriftliche Werkmanuskripte, Fotografien, zahlreiche Materialien zu dem von Welt verehrten Buddy Holly, Lebensdokumente, eine umfassende Bibliothek und eine Schallplattensammlung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2017, Seite 11, Feuilleton

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