-
18.01.2017
- → Feuilleton
Was will Dercon?
Neues vom designierten Chef der Berliner Volksbühne Chris Dercon. Während seine designierte Programmdirektorin Marietta Piekenbrock kürzlich in der FAZ versprach, die Volksbühne »wie ein Museum« einrichten zu wollen, erklärte Dercon am Montag auf einer Konferenz des Zeit-Magazins, er finde es wichtig, sich mit Arabisch zu beschäftigen, denn »es ist eine faszinierende Sprache«. Auf die Frage, ob er trotz aller Unkenrufe den Posten an der Bühne antreten werde, sagte Dercon: »Ja, natürlich! Deswegen bin ich hier.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!