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Behörden tagten ­wöchentlich zu Anis Amri

Berlin. Das Parlamentsgremium zur Kontrolle der Geheimdienste (PKGr) fordert Aufklärung über den Umgang der Behörden mit dem späteren Attentäter Anis Amri. Vorsitzender Clemens Binninger und der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka regten am Montag die Einsetzung einer internen Ermittlergruppe an. Das Gremium wertete eine vom Innen- und Justizministerium vorgelegte Chronologie zu den Behördenabläufen im Fall Amri aus. Gehört werden sollen Vertreter des Verfassungsschutzes und des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration (BAMF). Aus der Chronologie geht hervor, dass sich die Behörden seit Ende 2015 nahezu wöchentlich mit dem Tunesier befassten. Es gebe eine »ganze Reihe offener Fragen«, sagte der Vizevorsitzende des PKGr, André Hahn (Linke), am Montag im ZDF-»Morgenmagazin«. Es gehe darum, was der Verfassungsschutz oder der Bundesnachrichtendienst gewusst hätten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2017, Seite 1, Inland

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