Zum Inhalt der Seite

Göttinger Nazis

Das Deutsche Theater in Göttingen konfrontiert die Stadt mit ihrer Nazivergangenheit. Das Dokumentarstück »Die Nutznießer« von Gesine Schmidt handelt von Göttinger Geschäfts- und Privatleuten, die sich in der Zeit des Faschismus am Eigentum deportierter und vertriebener Juden bereicherten. Schmidt hat hierfür Akten im Stadtarchiv, bei Gerichten und Behörden ausgewertet und mit Augenzeugen gesprochen. Uraufführung ist am heutigen Samstag. Regisseur Marcus Lobbes sagte, das Publikum müsse sich auf »harte Kost« einstellen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2017, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!