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NRW kooperiert weiterhin mit DITIB

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Landesregierung aus SPD und Grünen will trotz erheblicher Vorwürfe gegen DITIB weiter mit dem größten Islamdachverband zusammenarbeiten. Die Regierung sehe DITIB als Partner, sagte eine Sprecherin des Integrationsministeriums am Mittwoch in Düsseldorf nach Gesprächen über eine weitere Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt des Treffens standen Berichte, denen zufolge DITIB-Imame angebliche Anhänger des Predigers Fethullah Gülen bespitzelt und Informationen an die türkische Regierung weitergegeben haben sollen. Die Linke-Bundestagsfraktion verlangte, die Kooperation zu stoppen. DITIB fungiere »als verlängerter Arm« des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, und DITIB-Imame seien »als Spitzel für den türkischen Geheimdienst« tätig, sagte die integrationspolitische Sprecherin der Fraktion, Sevim Dagdelen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2017, Seite 1, Inland

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