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Bauhaus, symbolisch

Für das neue Bauhaus-Museum in Dessau ist der Grundstein gelegt worden. Am Sonntag nachmittag zeigten Bürger und Mitarbeiter des Bauhauses auf einem »Spaziergang der Objekte« vom historischen Bauhaus zum Baufeld symbolisch auf großen Schildern Teile der Sammlung. Das 25 Millionen Euro teure Museum soll zum 100. Gründungsjubiläum der Architektur- und Designschule im Jahr 2019 fertig sein. Die Kosten teilen sich Bund und Land. Der Bau, ein schwebender Balken mit gläserner Hülle, entsteht im Stadtpark. Mit Blick auf das schlichte Gebäude teilte die Stiftung Bauhaus Dessau mit, die Werke sollten auf rund 1.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Vordergrund stehen. Dessau verfügt mit etwa 40.000 Exponaten über die zweitgrößte Bauhaus-Sammlung der Welt. Mehr besitzt nur Berlin.

Das Bauhaus gilt als weltweit einflussreichste Schule für Kunst, Architektur und Design. Der Architekt Walter Gropius (1883–1969) gründete es 1919 in Weimar als Hochschule für Gestaltung. Später zog es nach Dessau und schließlich nach Berlin um. 1933 wurde es auf Druck der Nazis geschlossen. Heute wird in allen drei Städten das Bauhaus-Erbe gepflegt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2016, Seite 10, Feuilleton

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