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Gedruckte Medien halten sich

Berlin. Der neue Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Holthoff-Pförtner, sieht auch im digitalen Zeitalter gute Perspektiven für gedruckte Medien. Sein Haus, die Funke-Mediengruppe, sei »etwas belächelt worden«, als es Regionalzeitungen und Zeitschriften von Axel Springer übernommen habe. Auch werde die Printbranche zuweilen als »Dead industry« (tote Industrie) betrachtet. »Wenn das der Tod sein soll, dann ist das ein schöner Tod.«

Der bisherige VDZ-Präsident Hubert Burda sagte, auch nach 20 Jahren Digitalisierung sei die Branche «kerngesund». Sie erreiche 95 Prozent der Bevölkerung, jedes Jahr würden 2,5 Milliarden Zeitungen und Zeitschriften verkauft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2016, Seite 15, Medien

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