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BAMF soll falsche Pässe nicht erkannt haben

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wehrt sich gegen den Vorwurf der Schlamperei bei der Überprüfung von Flüchtlingspässen. Mehrere Bundesländer legen der Nürnberger Behörde zur Last, wiederholt gefälschte Papiere von Asylbewerbern nicht erkannt zu haben. Das Bundesamt betont dagegen, ihm lägen keine konkreten Hinweise aus den Ländern vor, dass vom BAMF akzeptierte Pässe dort beanstandet worden seien. Sofern sich aus konkreten Fällen neue Erkenntnisse ergäben, werde man dies aber »aktiv angehen«. Nach Angaben mehrerer Bundesländer bleiben viele Fälschungen unentdeckt. Laut RBB-Recherchen stellten bayerische Fahnder allein in Garmisch-Partenkirchen bei einer Stichprobe 19 gefälschte Dokumente sicher.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 2, Inland

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