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20.08.2016
- → Feuilleton
Lady on Terror
Gedicht zeigen
Für Kompromisse hatte sie die rechten, wohlgepflegten Hände,
in Kompromissen war sie, sonst brutal, exzeptionell behende.
So eloquent und feingeistvoll vermochte sie zu formulieren: »Nimm und friss!
Sonst stirb, dann hast du nichts, und so empfehle ich dir: Friss!«
Als einer von den alten Ärschen, in die sie gierig sich verbiss,
ihr warm und papa-bräsig-mäßig mitten in den nackten Nacken schiss,
da war das dann Frau Clintons letzter Kompromiss,
auch wenn ihr blutiges Odeur stets weiter hieß:
Mort de Dior, Chanelgericht und Axe.
Dann strich sie William Jefferson noch praktikantisch über seinen Lachs.
Ghaddafis Mörderin: ein Vamp.
The Lady is no Trump, she is a Tramp.
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