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Lady on Terror

Gedicht zeigen

Für Kompromisse hatte sie die rechten, wohlgepflegten Hände,

in Kompromissen war sie, sonst brutal, exzeptionell behende.

So eloquent und feingeistvoll vermochte sie zu formulieren: »Nimm und friss!

Sonst stirb, dann hast du nichts, und so empfehle ich dir: Friss!«

Als einer von den alten Ärschen, in die sie gierig sich verbiss,

ihr warm und papa-bräsig-mäßig mitten in den nackten Nacken schiss,

da war das dann Frau Clintons letzter Kompromiss,

auch wenn ihr blutiges Odeur stets weiter hieß:

Mort de Dior, Chanelgericht und Axe.

Dann strich sie William Jefferson noch praktikantisch über seinen Lachs.

Ghaddafis Mörderin: ein Vamp.

The Lady is no Trump, she is a Tramp.

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2016, Seite 10, Feuilleton

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